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Inhaltsverzeichnis Factoring

  1. Was ist Factoring?
  2. Historie Factoring
  3. Factoring in Deutschland
  4. Vor- und Nachteile von Factoring
  5. Welche Formen von Factoring gibt es?
  6. Echtes Factoring und unechtes Factoring
  7. Offenes Factoring und stilles Factoring
  8. Full Service Factoring und Inhouse Factoring
  9. Fälligkeits-Factoring
  10. Reverse Factoring
  11. Kosten Factoring
  12. Für wen eignet sich das Factoring?
  13. Factoring für KMU
  14. Factoring für Selbstständige und Freiberufler
  15. Welche Anbieter gibt es für Factoring in Deutschland?
  16. Unterschied Factoring – Inkasso
  17. Factoring als Alternative zum Minikredit

Was ist Factoring?

Beim Factoring kommt es zu einem Forderungsverkauf eines Unternehmens an ein Factoring-Unternehmen. Das Unternehmen, das die Forderungen verkauft, wird zum Factoring-Nehmer. Der Finanzdienstleister, der die Forderungen kauft, wird zum Factor. Somit gehört Factoring zum Forderungsmanagement. Bei den Forderungen handelt es sich um ausstehende Verbindlichkeiten eines Kunden, die im Rahmen eines Geschäftsablaufs entstehen.

Der Begriff Factoring kommt übrigens aus dem Englischen und geht auf das lateinische Wort factura (deutsch: Rechnung) zurück.

Ein Unternehmen liefert Waren oder stellt Dienstleistungen zur Verfügung, woraus offenkundig ein finanzieller Anspruch resultiert. Werden die Leistungen nicht direkt bezahlt, entsteht eine Forderung. In der Regel tritt eine Forderung daher bei einem Verkauf auf Rechnung auf, wie es bei Business-to-Business-Geschäften üblich ist.

Hand überprüft eine Rechnung mit der Lupe/Factoring

Factoring stammt vom Wort factura ab. Bildquelle: Andrey_Popov – 571669030 / Shutterstock.com

Beim Factoring veräußert nun das Unternehmen, welches noch ausstehende Zahlungen von Kunden erwartet, diese Forderungen an den dafür spezialisierten Finanzdienstleister. Deshalb spricht man auch von einer Vorfinanzierung bzw. einer Rechnungsvorfinanzierung. Das Factoring-Unternehmen übernimmt die Rechte an den Forderungen und kassiert die Zahlungen von den Kunden, den sogenannten Debitoren.

Dabei ist es Usus, dass der Factoring-Nehmer seine Forderungen stetig während eines langfristigen Zeitraums an den Factor abtritt. Es ist aber auch der einmalige Verkauf einzelner Forderungen möglich.

Beispiel für Factoring

Wir erklären das Prozedere an einem Beispiel:

  • Ein Lieferant verkauft an einen Kunden Waren im Wert von 5.000 €.
  • Der Kunde hat zum Begleichen der Rechnung 4 Wochen Zeit.
  • Der Lieferant verkauft die Forderung an ein Factoring-Unternehmen.
  • Das Factoring-Unternehmen zahlt den einen Großteil des Rechnungsbetrages direkt an den Lieferanten. Hier sind es 90 %, also 4.500 €.
  • Das Factoring-Unternehmen erwartet die Zahlung des Kunden.
  • Zahlt der Kunde nicht, leitet das Factoring-Unternehmen Mahnverfahren und Inkassomaßnahmen ein.
  • Nachdem der Kunde gezahlt hat, bekommt der Factoring-Nehmer den ausstehenden Betrag abzüglich der Gebühren (hier: 2 % der Forderungssumme). Der Lieferant erhält also weitere 400 €.

Historie Factoring

Während der Begriff Factoring im deutschen Sprachgebrauch nicht sonderlich alt erscheint, ist der Verkauf von Forderungen aber beileibe keine neue Erfindung. Bereits vor über 4.000 Jahren haben reiche Kaufleute aus Babylonien den Warenexport finanziert. Auch die Griechen und Römer haben Factoring – wenn auch anders, als wir es heute kennen – betrieben. So wurden Bauern beispielsweise mit dem nötigen Werkzeug ausgestattet und zahlten nach der Ernte die Kosten zurück.

Im Mittelalter festigten sich die heutigen grundlegenden Bausteine und Begriffe des Factorings. Beim Handel, der hauptsächlich in Hafennähe stattfand, war der Factor als Verkäufer von Waren auf fremde Rechnung tätig. Für den Lieferanten der Waren zahlte der Factor nicht nur den Kaufpreis, sondern auch die Hafen- und Zollgebühren. Der Factor seinerseits hat die Waren unter Kontrolle und erhält die Zahlungen. Anfangs wurden vermehrt Textilien und Rohstoffe auf diese Art und Weise gehandelt, bis sich das Factoring weiter ausdehnte.

Factoring entstand also in einer Zeit, in der es noch keine Banken gab. Mit Beginn der Industrialisierung bot sich Factoring dann erneut als Alternative zur Finanzierung durch Banken an. Vor allem in den USA und in Großbritannien kam das Factoring zum Einsatz. Der Factor in den USA war für den Vertrieb der Waren aus Großbritannien und gleichzeitig für die Eintreibung der Schulden verantwortlich.

In den fünfziger Jahren des 19. Jahrhunderts verbreitete sich das Factoring dann auch vermehrt in Europa. In Deutschland begannen die ersten Banken 1958 mit der Übernahme der Debitorenbuchhaltung.

Factoring in Deutschland

1974 wurde von den führenden Factoring-Unternehmen der Deutsche Factoring-Verband e.V. gegründet. Der Verband hat aktuell 27 Mitglieder, die nach eigenen Angaben einen Marktanteil von 98 % besitzen. In den Jahren 1977 und 1978 wurden durch Urteile des Bundesgerichtshofs unsichere rechtliche Rahmenbedingungen beseitigt, wodurch das Factoring an Bedeutung gewann.

In den 2000er-Jahren nahm das Wachstum in der Factoring-Branche in Deutschland besonders Fahrt auf. In den letzten zehn Jahren hat sich das Umsatzvolumen der Factoring-Unternehmen in Deutschland verdreifacht. In der Regel wird Factoring im B2B-Handel angewendet. Mit 6,3 Mrd. € Umsatzvolumen kommen die Unternehmen im B2C-Handel nur auf 3 % des gesamten Umsatzvolumens von 216,8 Mrd. €.

Statistik zum Umsatzvolumen der deutschen Factoring-Branche

Das Umsatzvolumen in der Factoring-Branche steigt mit kleineren, konjunkturbedingten Rückschlägen seit Jahren kontinuierlich an. Quelle: minikredit-anbieter.de

Mit der Zeit wurde das Factoring immer weiterentwickelt und es kamen neue Bereiche wie Mahnwesen und Inkasso hinzu. Damit erweist sich der Verkauf von Forderungen als flexible Finanzierungsform und bietet einige Vorteile.

Vor- und Nachteile von Factoring

Da der Factoring-Nehmer beim Forderungsverkauf das Geld früher erhält, als wenn er auf die Zahlung des Kunden warten würde, verfügt das Unternehmen dementsprechend über eine höhere Liquidität. Dem Unternehmen steht mehr Geld direkt zur Verfügung, woraus einige Vorteile entstehen.

Zum einen wirkt sich das positiv auf die Bilanz und die betriebswirtschaftlichen Kennzahlen aus. Factoring beeinflusst also mittelbar die Außendarstellung bei Kreditgebern, Investoren oder Aktieninhabern. Zum anderen können Kosten für Darlehen vermieden werden. Unternehmen, die kein Factoring betreiben, müssen eventuell Kredite aufnehmen oder überziehen das Konto, was mit noch höheren Zinsen verbunden ist.

Das macht sich vor allem bei Investitionen bemerkbar. Der Kapitalaufwand muss von den Unternehmen geplant werden und die Investitionen lassen sich schneller realisieren, wenn liquide Mittel vorhanden sind. Die eventuelle Aufnahme und Kosten eines Kredites können dadurch wegfallen respektive sinken. Investitionen werden somit indirekt durch das Factoring – zumindest teilweise – finanziert und können in der Folge für Mehreinnahmen sorgen.

Mit Factoring Geschäftsbeziehungen verbessern

Ein Factoring-Nehmer hat zusätzlich die Möglichkeit, seine eigenen Verbindlichkeiten schneller zu begleichen. Dadurch profitiert man womöglich durch Rabatte und Skonti bei seinen Lieferanten und Dienstleistern. Gleichzeitig können Unternehmen, die ihre Forderungen verkaufen, ihren Kunden eine großzügige Zahlungsfrist einräumen.

Ihre Geschäftspartner haben dann anstatt zwei Wochen möglicherweise acht Wochen Zeit, um die Rechnung zu begleichen, was die Geschäftsbeziehungen fördern und sogar einen Wettbewerbsvorteil bedeuten könnte. Das Zahlungsziel ist jedoch mit dem Käufer der Forderungen abzuklären.

Darüber hinaus wird der Verwaltungsaufwand verringert, denn das Mahnwesen und die Inkassotätigkeit werden abgetreten, wodurch der Factoring-Nehmer entlastet wird. Das Mahnwesen selbst zu übernehmen und stets effektiv die ausstehenden Zahlungen einzufordern, bedingt einige Ressourcen – Zeit und Kosten, die Unternehmen selten haben. Wenn dieser Bereich abgetreten wird, kann die frei gewordene Arbeitskraft anderweitig eingesetzt werden, wodurch ein Mehrwert entstehen kann.

Zu guter Letzt hat Factoring den Vorteil, dass man gegen das Risiko eines Forderungsausfalls, dem sogenannten Delkredererisiko, geschützt ist. Kunden, die nicht zahlen, sind dann das Anliegen des Factoring-Unternehmens. Hier muss man aber darauf achten, dass der Factor das Delkredererisiko übernimmt (-> siehe „Echtes und unechtes Factoring“).

Wie so oft im Leben hat Factoring allerdings nicht nur Vorteile. Zum einen sind da die Kosten zu nennen, die sich in der Regel am Umsatz orientieren. Hier sollte man nachrechnen, ob sich die Inanspruchnahme einer Vorfinanzierung rentiert. Außerdem ist Factoring nicht unbedingt für jeden geeignet.

Das hängt auch von den eigenen Kunden ab. Verfügen die Kunden nicht über die nötige Bonität, können die Factoring-Unternehmen eine Übernahme der Forderungen selbstverständlich auch ablehnen. Wenn Ihre Kundschaft also nicht über die nötige Bonität verfügt, kann es schwer werden, einen Abnehmer für die Forderungen zu finden.

Außerdem kann sich das Forderungsmanagement des Factors nachteilig auswirken, wenn die Maßnahmen Kundenfreundlichkeit o. Ä. vermissen lassen. Wenn Sie sich für die Dienstleistung eines Factoring-Unternehmens entscheiden, informieren Sie sich im Vorfeld lieber über die Vorgehensweise des Anbieters. Wenn möglich, holen Sie sich Referenzen ein. Ansonsten können mühsam gebundene Kunden eventuell die Zusammenarbeit beenden.

Factoring: Vor- und Nachteile. Bild: Factoring-Anbieter.de

Factoring: Vor- und Nachteile. Bild: Factoring-Anbieter.de

Welche Formen des Factorings gibt es?

Die verschiedenen Vor- und Nachteile können jedoch bei unterschiedlichen Formen des Factorings variieren. Grundsätzlich unterscheidet man Factoring dabei in folgende Gruppen:

  • Echtes und unechtes Factoring
  • Offenes und stilles Factoring
  • Full Service Factoring und Inhouse Factoring
  • Fälligkeits-Factoring oder Maturity Factoring
  • Reverse-Factoring

Echtes Factoring und unechtes Factoring

Bei diesen beiden Formen der Vorfinanzierung kommt es darauf an, wer das Delkredererisiko trägt. Als Delkredererisiko wird die Gefahr von Forderungsausfällen bezeichnet. Im Falle des echten Factorings geht das Delkredererisiko auf das Factoring-Unternehmen über, der Factoring-Nehmer hingegen ist sicher vor einem Zahlungsausfall.

Verbleibt das Delkredererisiko hingegen beim Unternehmen, das die Forderungen verkauft, spricht man von unechtem Factoring. In diesem Fall haftet der Factoring-Nehmer, wenn ausstehende Zahlungen eines Kunden nicht geleistet werden (können).

Das Veritätsrisiko, also das Risiko, dass gar keine Rechtsbeständigkeit der Forderungen besteht, verbleibt dabei in jedem Fall beim Factoring-Nehmer. Er muss also zumindest dafür sorgen, dass die zur Forderung führenden Leistungen auch erbracht werden. Wird keine Dienstleistung erbracht oder Ware geliefert, besteht selbstredend auch kein Anspruch auf eine Forderung. Für das unechte Factoring fällt der Vorteil beim Forderungsausfall weg. Hier besteht zwar kein Schutz, dafür sind die Kosten beim unechten Factoring geringer.

Offenes Factoring und stilles Factoring

Beim offenen Factoring weiß der Kunde, der die Forderungen des Unternehmens zu begleichen hat, dass seine ausstehenden Zahlungen an ein Factoring-Unternehmen abgetreten wurden. Er begleicht die Zahlungen also direkt beim Factor respektive überweist den Betrag auf dessen Konto.

Beim stillen Factoring hingegen ist dem Debitor nicht bekannt, dass seine Forderungen an einen Dritten verkauft wurden. Die Rechnung begleicht der Kunde beim eigentlichen Geschäftspartner. Das Unternehmen, das im Vorfeld seine Forderungen verkauft hat, überweist den Betrag daraufhin zum Factor.

Das hat zur Folge, dass für das Factoring-Unternehmen zusätzliche Risiken entstehen. Sie können die erstandenen Forderungen nicht verifizieren, wodurch die Gefahr unlauterer Handlung seitens des Factoring-Nehmers steigen. Deshalb wird stilles Factoring häufig nur vorbildhaften Unternehmen offeriert oder die Kosten für das Factoring werden erhöht.

Zwischen offenem und stillem Factoring gibt es noch die Mischform des halboffenen Factorings. Hier wird der zur Zahlung verpflichtete Kunde ebenfalls nicht über den Forderungsverkauf informiert, die Zahlung wird aber direkt an den Factor überwiesen. Der Factor bekommt in diesem Fall schneller das Geld zurück und dem Factoring-Nehmer wird der Aufwand der Zahlungsweiterleitung wie beim geschlossenen Factoring erspart.

Full Service Factoring und Inhouse Factoring

Beim Full-Service- und Inhouse Factoring unterscheidet man nach dem Umfang der Leistungen, die das Factoring-Unternehmen für den Forderungsverkäufer übernimmt. Zu diesen Leistungen zählen:

  • Die Debitorenbuchhaltung, also die Erfassung und Verwaltung offener Forderungen,
  • Das Mahnwesen sowie
  • Die Eintreibung des Geldes (Inkasso).

Wird das Factoring-Unternehmen mit diesen Aufgaben betraut, spricht man vom Full Service Factoring. Verbleiben die Aufgaben hingegen beim Unternehmen, das die Forderungen verkauft, handelt es sich um Inhouse Factoring.

Der Vorteil des Full Service Factoring liegt offenkundig darin, dass das Unternehmen die kompletten im Zusammenhang mit den Forderungen stehenden Aufgaben abgeben kann. Die freien Ressourcen können dann anderweitig genutzt werden. Andererseits ist das Full Service Factoring aufgrund der zusätzlichen Leistungen teurer.

Fälligkeits-Factoring

Beim Fälligkeits-Factoring, was auch unter dem Begriff Maturity Factoring bekannt ist, überträgt der Factoring-Nehmer nur das Delkredererisiko und die Aufgaben des Forderungsmanagements an den Factor. Eine sofortige Bezahlung des Rechnungsbetrages erhält er nicht. Das ist besonders geeignet für Unternehmen, die nicht auf die liquiden Mittel angewiesen sind, aber auf die zusätzliche Sicherheit gegen den Zahlungsausfall bauen. Zusätzlich werden Kosten in der Verwaltung gespart.

Reverse Factoring

Beim Reverse Factoring wird, wie der Name vermuten lässt, die Finanzierung umgekehrt. Hierbei geht es nicht um die Vorfinanzierung der Forderungen eines Unternehmens, sondern um die Vorfinanzierung der Verbindlichkeiten eines Unternehmens gegenüber eines Lieferanten. Deshalb wird das Reverse Factoring auch als Lieferanten- bzw. Einkaufsfinanzierung bezeichnet.

Bei dieser Form des Factorings kommt es zu einem Vertrag zwischen den drei Parteien, also dem Lieferanten, dem Factoring-Nehmer und dem Factoring-Unternehmen. Die Verbindlichkeiten gegenüber dem Lieferanten werden daraufhin vom Factor beglichen und der Factoring-Nehmer zahlt am Ende des Zahlungsziels die Rechnungssumme zuzüglich der Zinsen und Gebühren zurück.

Für das Unternehmen, das Reverse Factoring nutzt, ergibt sich der Vorteil, dass Lieferanten schnell bezahlt werden und so weiterhin stabil bleiben. Der Lieferant wird also mit Liquidität versorgt, damit die Warenlieferungen auch in Zukunft sichergestellt sind. Vom Skonto profitiert bei dieser Form des Factorings in der Regel das Factoring-Unternehmen.

Die Geschäftsbeziehung zwischen Lieferant und Unternehmen wird ebenfalls verbessert, sodass der Lieferant in Zukunft eventuell bessere Preise anbietet oder dem Geschäftspartner anderweitig entgegenkommt. Wie beim „normalen“ Factoring ist der Factoring-Nehmer auch durch Reverse Factoring unabhängiger gegenüber Banken, da ein eventuelles Darlehen durch die Vorfinanzierung entfällt.

Der Unterschied beim Reverse Factoring gegenüber den anderen Formen ist, dass das Risiko des Factoring-Unternehmens – und damit auch die Höhe des Gebührensatzes – nur von der Bonität des Factoring-Nehmers abhängt. Die Bonität des Lieferanten spielt in diesem Fall keine Rolle.

Das Reverse Factoring bietet also eine Win-win-Situation für Unternehmen und ihre Lieferanten. Der Abnehmer kann das Zahlungsziel ausreizen und hat damit mehr Spielraum für dringendere Ausgaben. Der Lieferant hingegen ist mit der schnellen Zahlung zufriedengestellt und verfügt ebenfalls über eine höhere Liquidität.

Wie hoch sind die Kosten für das Factoring?

Die Kosten für das Factoring hängen von mehreren Faktoren ab:

  • Von der Form des Factorings,
  • Von der Anzahl der Forderungen,
  • Von der Höhe der Forderungen sowie
  • Von der Gebührenstruktur des Factoring-Unternehmens.

Dabei entstehen drei Kostenstellen für das Unternehmen, von denen nicht alle bei jeder Form des Factorings auftreten:

  • Die Gebühren für erbrachte Leistungen des Factoring-Unternehmens (Debitorenbuchhaltung, Mahnwesen, Inkasso)
  • Die Gebühren für die Übernahme des Delkredererisikos und
  • anfallende Zinsen für die Vorfinanzierung.

Beispiel: Ein Unternehmen verkauft Forderungen mit einem Gesamtumsatz von 500.000 € an ein Factoring-Unternehmen und nimmt ein echtes Full Service Factoring in Anspruch. Wie im vorherigen Beispiel zahlt das Factoring-Unternehmen zunächst 90 % der Forderungssumme aus. Die Factoring-Kosten können sich dann beispielsweise wie folgt zusammensetzen:

Gebühren für Verwaltungsaufgaben1 % des Umsatzes = 5.000 €
Gebühren für die Übernahme des Delkredererrisikos1 % des Umsatzes = 5.000 €
Zinsen1,5 % des vorfinanzierten Betrages (450.000 €) = 6.750 €
Summe der Factoring-Kosten16.750 €

In unserem Beispiel belaufen sich die Factoring-Kosten bei einem Umsatz von 500.000 € also auf 6.750 €. Die Gebührensätze können natürlich bei den verschiedenen Anbietern variieren. Ob sich ein Factoring im Einzelfall lohnt, ist dann bei einem entsprechenden Angebot zu berechnen. Wer seine Forderungen verkauft, wird in den folgenden Bereichen Kosten reduzieren:

  • Umsatzeinbußen durch Forderungsausfälle
  • Alternativ zum Factoring benötigte Kredite
  • Lieferantenkosten, da Skonti und Rabatte genutzt werden können

Die Factoring-Gebühren sind innerhalb eines Anbieters auch nicht immer gleich hoch. Mehrere Variablen beeinflussen daher im Einzelfall die Kosten des Factorings. Je nachdem, wie hoch das Risiko für den Factor ist, setzt er die Gebühren fest. Daher beeinflussen folgende Punkte die Factoring-Kosten:

  • Die Bonität des Factoring-Nehmers,
  • Die Bonität der Kunden des Factoring-Nehmers und
  • Das Zahlungsziel der Rechnung.

Je höher die Zahlungsfähigkeit der beteiligten Parteien ausfällt, desto geringer ist das Risiko für das Factoring-Unternehmen und dementsprechend sinken auch die Kosten für diese Leistung. Je kürzer das Zahlungsziel der Rechnung ist, desto schneller erhält der Factor in der Regel sein Geld zurück. Muss er hingegen lange warten, verringert sich die Liquidität des Factoring-Unternehmens und er berechnet dies mit höheren Gebühren. Die Gebühren beginnen sehr niedrig bei 0,5 % der Rechnungssumme, können aber auch bis zu 5 % betragen.

Für wen ist Factoring geeignet?

In der Regel sollte man vom Forderungsverkauf Gebrauch machen, wenn der Nutzen die Kosten übersteigt. Für Unternehmen lohnt sich das Factoring grundsätzlich erst bei einem höheren Umsatz ab 500.000 €, in einigen Fällen auch bereits darunter. Ansonsten ist es häufig nicht lukrativ, Factoring in Anspruch zu nehmen, weil die eigenen Verwaltungskosten in einem überschaubaren Rahmen bleiben. Factoring ist also geeignet für:

  • Unternehmen mit einem jährlichen Mindestumsatz von 500.000 €,
  • Bei spezialisierten Anbietern aber auch für KMU, Selbstständige und Freiberufler.

Die meisten Factoring-Unternehmen bieten Lösungen für den B2B-Bereich an, es gibt aber auch Finanzdienstleister, die sich auf KMU (kleine und mittelständische Unternehmen) spezialisiert haben. Das ist auch ein großer Vorteil für Freiberufler und Selbstständige, bei denen es häufig vorkommt, dass sich die Kunden bei der Bezahlung der Rechnungen Zeit lassen.

In Deutschland nutzen vermehrt Rechtsanwälte, freiberufliche Ärzte und Steuerberater Factoring zu ihrem Vorteil. In anderen Berufsgruppen hingegen ist die Rechnungsvorfinanzierung noch nicht sehr weit vorgedrungen. In erster Linie schrecken die Kosten ab, vor allem, wenn das Einkommen nicht dem eines Rechtsanwalts entspricht.

Durch die zunehmende Konkurrenz und die digitale Abwicklung über das Internet sind die Kosten in den letzten Jahren gesunken, so dass sich das Outsourcen des Forderungsmanagements stärker rentiert. Im Falle eines Zahlungsausfalls ist ohnehin das Factoring die Sicherheit schlechthin.

Factoring für KMU

Die fehlende Liquidität kann sich nicht nur schädlich für Unternehmen auswirken, auch bei Selbstständigen und Freiberuflern kann die kurzfristige Zahlungsunfähigkeit Konsequenzen haben. Bei Mahnungen und Dispozinsen werden zusätzliche Gebühren fällig, die nicht unbedingt nötig wären, wenn der Auftraggeber rechtzeitig bezahlt. Auch im kleinen Umfeld kann ein Mangel an liquiden Mitteln schlimmstenfalls bis zur Insolvenz führen.

Factoring kann also auch für einzelne Gewerbetreibende und kleine Betriebe sinnvoll sein. Im Vorfeld ist auch hier selbstredend ein Vergleich der Factoring-Kosten mit den eingesparten Ausgaben anzustreben. Immer mehr KMU und Selbstständige nutzen Factoring als Finanzierungsform. Während das Umsatzvolumen von 2015 bis 2016 nur um knapp 4 % von 209 Mrd. € auf 216,8 Mrd. € angestiegen ist, haben die Unternehmen einen Kundenzuwachs von 34 % verzeichnet.

Statistik zur Anzahl der Factoring-Kunden in Deutschland

Die Zahl der Factoring-Kunden stieg in den letzten zehn Jahren kontinuierlich an. Quellen: Deutscher Factoring-Verband, statista.com

Zusätzlich ist bei vielen Factoring-Unternehmen, die auf kleine Betriebe und Einzelgewerbe spezialisiert sind, häufig auch Factoring mit Forderungen an Privatpersonen möglich.

Factoring für Selbstständige und Freiberufler

Auch hier profitieren Sie vom Schutz vor Zahlungsausfällen und durch die Entlastung beim Verwaltungsaufwand. Das kann sich vor allem bei Freiberuflern positiv auswirken, da diese so mehr Zeit für die Aufgaben haben, auf die sie spezialisiert sind. Hier kann sich ein entsprechender Mehrwert ergeben, wenn man sich ohnehin nicht mit Mahnwesen und der Eintreibung des Geldes auskennt oder befassen will.

Die Kosten bei derlei Anbietern werden häufig anteilig an den einzelnen Rechnungen berechnet. Es ist hier also auch ein Verkauf einzelner Forderungen möglich. Die kompletten Leistungen mitsamt Übernahme des Delkredererisikos und des Forderungsmanagements liegen in einem Bereich von bis zu 5 % des Rechnungsbetrags. Das liegt aber auch an der Wahl des Anbieters. Klar ist: Je weniger Leistungen Sie in Anspruch nehmen, desto geringer sind meistens auch die Factoring-Kosten.

Die Vorgehensweise ist dabei unkompliziert und schnell, da die Vorfinanzierung komplett über das Internet abgewickelt wird. Selbstständige haben somit die Möglichkeit, ihre Forderungen ohne großen Aufwand zu verkaufen. Die Anforderungen an die Kunden unterscheiden sich allerdings genauso wie die Kosten von Anbieter zu Anbieter. Stellen Sie im Vorhinein also klar, ob ein bestimmtes Factoring-Unternehmen bereit ist, Ihre Forderungen vorzufinanzieren.

Ob es sich im Einzelfall für Sie lohnt, hängt davon ab, wie die Zahlungsmoral Ihrer Auftraggeber ist. Werden die Rechnungen erst spät bezahlt und kommen Sie daraufhin selbst in Probleme, Ihre Kosten zu decken und andere Geschäftspartner zu bezahlen, kann Factoring helfen. Vor allem, wenn Sie wenige Rechnungen mit hohen Beträgen ausstellen, rentiert sich das durch die höhere Sicherheit und schnelle Verfügbarkeit des Geldes.

Falls dann die Zahlung einer hohen Rechnungssumme ausfällt, wird es für Sie dank echtem Factoring nicht existenzbedrohend. Bei vielen kleinen Rechnungen hingegen können Sie auch auf Factoring verzichten. Hier fällt eine schlechte Zahlungsmoral oder gar ein Zahlungsausfall nicht so schwer ins Gewicht, sodass die Factoring-Kosten sich nicht unbedingt amortisieren.

Welche Anbieter gibt es für Factoring in Deutschland?

Es gibt einige Factoring-Unternehmen, die ihre Leistungen in Deutschland anbieten. Zu den bekanntesten Mitgliedern des Deutschen Factoring-Verbandes zählen zum Beispiel:

  • B.S. Global Factoring AG
  • ABN AMRO Commercial Finance GmbH
  • Arvato Financial Solutions – BFS Finance GmbH
  • BNP Paribas Factor GmbH
  • Coface Finanz GmbH
  • EOS Health Honorarmanagement AG
  • HSBC Trinkhaus & Burkhardt AG
  • Raiffeisen Bank International AG
  • Santander Consumer Bank AG
  • TARGO Commercial Finance AG+

Diese Factoring-Unternehmen eignen sich nur für größere Unternehmen, teilweise auch für KMU. Da die Finanzdienstleister auf einen relativ hohen Mindestumsatz der Forderungen bestehen, wird es hier für Freiberufler und Selbstständige schwierig. Je nach Anbieter ist hier ein Umsatz von 50.000 bis 5.000.000 € nötig.

Wenn Sie hingegen als kleines Unternehmen oder Freiberufler Forderungen verkaufen möchten, eignen sich Anbieter, die sich auf diese Zielgruppe spezialisiert haben. Hier ist auch ein einmaliger Verkauf einzelner Rechnungen möglich. Die Mindesthöhe der Rechnungen beginnt bereits bei mehreren Anbietern bei 1 €, so dass quasi jeder eine Vorfinanzierung nutzen kann.

Die Abwicklung gelingt dabei schnell über das Internet, sodass die Wartezeit bis zum Erhalt des Geldes erträglich ist. Bekannte Anbieter von Factoring für Selbstständige und Freiberufler sind:

Unterschied Factoring – Inkasso

In der Regel kann man als Selbstständiger auf ein Inkassounternehmen zurückgreifen und die ausbleibenden Zahlungen eintreiben lassen. Zwischen Factoring und Inkasso bestehen aber grundlegende Unterschiede, auch wenn beide Maßnahmen im Endeffekt darauf abzielen, die Liquidität zu erhöhen.

Allerdings spielen die Faktoren Zeit und Sicherheit beim Factoring eine entscheidende Rolle. Die Dienstleistung eines Inkassounternehmens nutzt ein Unternehmen oder Selbstständiger erst dann, wenn die Forderung überfällig ist und der Kunde bzw. Auftraggeber mit der Zahlung der Rechnung das Zahlungsziel hinauszögert und Mahnungen ignoriert.

Die Aufgabe von Inkassounternehmen ist in der Regel auch nur die Eintreibung der ausstehenden Rechnungsbeträge. Die weiteren Vorteile, wie die Absicherung gegen Forderungsausfälle oder auch der verringerte Verwaltungsaufwand, fallen bei einem Inkassounternehmen weg. Das Mahnwesen wird meist nicht von Inkassounternehmen übernommen.

Ist das Inkassounternehmen erfolgreich, geht der Rechnungsbetrag abzüglich der Gebühren an das verkaufende Unternehmen. Wird die Forderung hingegen nicht vom eigentlichen Kunden beglichen und nimmt eine Verhandlung vor Gericht ebenfalls kein positives Ende, bleibt das Unternehmen auf den Kosten für das Inkassounternehmen sitzen.

Beim Factoring hingegen geschieht die Veräußerung von Forderungen, bevor diese fällig oder gar erst erhoben werden. Somit bleibt für das Unternehmen mehr Planungssicherheit und die Gefahr der Zahlungsausfälle von Kunden wird ausgeschaltet. Ist das Factoring-Unternehmen auch für das Eintreiben der Zahlungen zuständig, überschneiden sich natürlich die Aufgabengebiete mit einem Inkassounternehmen. Ein Factor ist hier aber viel breiter aufgestellt und kann mehrere Dienstleistungen im Paket anbieten.

Zusätzlich hat das Factoring den bilanziellen Vorteil, der beim Inkassounternehmen nicht anfällt. Die Forderungen als Außenstände werden aus der Bilanz durch den Verkauf an das Factoring-Unternehmen ausgebucht, wodurch sich die Eigenkapitalquote erhöht. Dadurch verbessert sich die Bonität des Unternehmens, wodurch die Kreditbeschaffung günstiger und das Unternehmen interessanter für Investoren wird. Insofern hat Factoring deutlich mehr Vorteile als nur die Eintreibung der Gelder durch ein Inkassounternehmen zu bieten.

Factoring als Alternative zum Minikredit

Je nachdem, wie die Umstände sind, kann sich für einen Selbstständigen eher ein Minikredit oder das Factoring lohnen. Hier ist es wichtig, dass Sie Angebote von den Factoring-Unternehmen mit den Kosten eines Minikredites vergleichen. Wenn Ihnen die zusätzlichen finanziellen Mittel Vorteile wie beispielsweise Lieferantenrabatte einbringen, kann es sinnvoller sein, Factoring zu nutzen.

Auch wenn Ihre Einnahmen durch Forderungsausfälle bedroht sind, bringen die Leistungen eines Factoring-Unternehmens zusätzliche Sicherheit. Darüber hinaus ergibt sich durch die höhere Liquidität ein besseres Bild Ihrer Unternehmung bei Finanzdienstleistern. In der Folge können Sie von niedrigeren Krediten profitieren.

Es ist also auch möglich, beide Finanzierungsformen miteinander zu verbinden. Zunächst erhöht man mit dem Verkauf der Forderungen seine Geldbestände, profitiert nebenbei womöglich von geringeren Kosten im Geschäftsablauf und kann für Investitionen einen günstigeren Kredit aufnehmen.

Fazit zum Factoring

Factoring ist nicht nur für große Unternehmen geeignet, sondern kann auch für KMU sowie für Freischaffende und Selbstständige viele Vorteile bringen. Die höhere Liquidität lässt sich zielgerichtet verwenden und die Kosten können niedriger ausfallen als bei einer Kreditaufnahme. Vor allem, wenn Zahlungsausfälle die Existenz bedrohen würden, kann mit der Rechnungsvorfinanzierung die nötige Sicherheit gewährleistet sein.

Achten Sie in diesem Fall darauf, ein Angebot mit echtem Factoring zu wählen. Verschiedene Finanzdienstleister haben nicht für alle Kundengruppen echtes und unechtes Factoring im Angebot. In der Regel geben die Anbieter ein kostenloses und unverbindliches Angebot zur Vorfinanzierung ab, mit dem Sie dann durchrechnen können, ob Factoring und damit verbundene Services sich für Sie lohnen. Für eine genaue Bestimmung der Gebühren ist jedoch eine Prüfung der Bonität des Auftraggebers und des Kunden nötig.

[br]

Bildquellen:

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Die Gefahr von Forderungsausfällen geht auf das Factoring-Unternehmen über. So ist der Factoring-Nehmer vom Risiko entlastet.

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